Partnerschaftsvereinbarung

Sobald eine interessierte Partnerschule gefunden und der erste Kontakt hergestellt wurde, empfehlen wir eine "Partnerschaftsvereinbarung" abzuschließen. Diese Vereinbarung soll helfen, Verbindlichkeit und Klarheit zwischen den Partnern herzustellen.

In der Partnerschaftserklärung sollen die grundsätzlichen Absichten der Partnerschaft festgehalten werden wie z.B.:

• Ziele/Themenschwerpunkte der Zusammenarbeit
• Dauer der geplanten Zusammenarbeit: langfristige Kooperation oder ein zeitlich klar befristetes gemeinsames Projekt.
• Form der geplanten Zusammenarbeit (virtuelle oder reale Begegnung, Kooperation von Klassen oder der gesamten Schule).
• Kontaktadressen und Ansprechpersonen in jeder Partnerschule.

Eine Vereinbarung zwischen den Partnerschulen macht es auf beiden Seiten notwendig, Erwartungen, Wünsche und (reale) Ziele zu reflektieren und sich darüber gemeinsam auszutauschen.
Eine "Partnerschaftsvereinbarung" ist kein Rechtsinstrument, sondern soll helfen Verbindlichkeit und Klarheit zwischen den Partnern herzustellen. Zu beachten ist, dass ein vertragliches Vorgehen in Schriftform häufig nicht der Mentalität und Kultur aller Länder entspricht.

Eine Partnerschaftsvereinbarung muss auch nicht zwingend am Beginn des Partnerschaftsprozesses stehen, sondern kann auch zu einem späteren Zeitpunkt abgeschlossen werden.
Empfehlenswert kann es auch sein mehrere Vereinbarungen abzuschließen. Während zu Beginn einer Partnerschaft eine allgemeine Vereinbarung zur Zusammenarbeit abgeschlossen wird, können später detaillierte Vereinbarungen in Form von Arbeitsplänen folgen, die konkrete gemeinsame Projekte betreffen. Mehr dazu hier.
Hilfreich ist es auch, alle 2-3 Jahre Vereinbarungen über gemeinsame nächsten Schritte abzuschließen (z.B. "3 Jahres Vereinbarung").

Wir haben für Sie eine exemplarische Partnerschaftsvereinbarung erstellt, die gerne als Vorlage verwendet werden kann (docx).