Schulpartnerschaften und Diversität

Internationale Schulpartnerschaften stellen eine hervorragende Möglichkeit dar, sich mit Vielfalt und Diversität auseinanderzusetzen.

 Internationale Schulpartnerschaften ermöglichen es, dass sich SchülerInnen sowohl lokal - im Schulunterricht - als auch global - im Austausch mit der Partnerschule - mit Diversität auseinandersetzen. Wichtige Ziele und Möglichkeiten dabei sind:

• Positive Wahrnehmung und Wertschätzung von Vielfalt: Die mittels internationaler Zusammenarbeit gemachten Erfahrungen von SchülerInnen und LehrerInnen tragen zu einer positiven Wahrnehmung von Diversität bei. SchülerInnen lernen die Diversität im Klassenzimmer, in der Gemeinde, im Nationalstaat und in der globalen Welt als Potenzial und Chance zur Weiterentwicklung zu verstehen.

• Förderung von interkulturellen Kompetenzen: Durch internationale Schulpartnerschaften werden SchülerInnen und LehrerInnen die Gemeinsamkeiten und Widersprüche zum eigenen kulturellen Orientierungssystem bewusst gemacht. Andere Formen der Wahrnehmung und des Denkens regen dazu an, sich mit unterschiedlichen Wertvorstellungen und Handlungsformen auseinanderzusetzen und diese verstehen zu lernen. Interkulturelle Begegnungen können durch SchülerInnenaustausch, internationale Arbeitstreffen sowie durch Kontakte über das Internet (Skype, E-Mail, Foren, Soziale Netzwerke etc.) ermöglicht werden.

Vielfalt der Sprachen: Die gelebte und geförderte Mehrsprachigkeit ist Voraussetzung für interkulturellen Dialog und kulturelle Vielfalt. Im Rahmen von Schulpartnerschaften können neben der Projektsprache auch die Muttersprachen der beteiligten SchülerInnen und LehrerInnen in die Projekte einfließen.

Vermittlung von Werten wie Respekt, Toleranz und Gleichberechtigung, die notwendig sind für ein friedliches Zusammenleben und eine gute Klassengemeinschaft. Die Fähigkeit zu Werturteilen und das Demokratiebewusstsein können durch die thematische Umsetzung sowie durch den interkulturellen Austausch gefördert werden.

• Förderung von sozialen und persönlichen Kompetenzen der Beteiligten (z. B. kommunikative Fähigkeiten, kritisches Denken und Analysieren, Selbstreflexion, Team- und Kooperationsfähigkeit, Umgang mit Diversität,…).

Globales Lernen: Globales Lernen möchte Wissen und Verständnis für globale Zusammenhänge wecken und zugleich Gerechtigkeit, Gleichheit und eine nachhaltige Entwicklung fördern. Schulpartnerschaften stellen eine gute Möglichkeit dar, im Schulunterricht einen Perspektivenwechsel zu ermöglichen und zu selbstständigem und engagiertem Lernen anzuregen.