Partnerschulbesuche

Partnerschulbesuche ermöglichen das persönliche Kennenlernen der ProjektpartnerInnen, ein Kennenlernen des Partnerlandes, Verbesserung der Sprachkenntnisse und das Sammeln von internationalen Erfahrungen.

Bei bilateralen Schulpartnerschaften findet ein SchülerInnenaustausch bestenfalls in beiden Richtungen statt. Es sind also beide SchülerInnengruppen jeweils einmal BesucherInnen und einmal GastgeberInnen, was dem Prinzip der Gleichwertigkeit entspricht. Allerdings kann es natürlich vorkommen, dass bei unterschiedlichen ökonomischen Rahmenbedingungen der Partner ein Gegenbesuch nicht finanzierbar ist.
Die Dauer einer Begegnung wird von den Partnerschulen vereinbart. Üblich sind Besuche im Ausmaß von einigen Tagen bis zu zwei Wochen.

Neben dem Austausch von SchülerInnengruppen kann eine Partnerschaft auch den Austausch einzelner SchülerInnen beinhalten. Diese Aufenthalte dauern oft länger - es gibt Programme bis zur Dauer eines Schuljahres. Dabei kommt es nicht nur bei diesem/r AustauschschülerIn zu einer Lernerfahrung, sondern bei entsprechender pädagogischer Begleitung auch in den Herkunftsklassen in beiden Schulen.

Ist die Partnerschule im Herkunftsland von Kindern ausländischer Eltern oder Großeltern ermöglicht eine Begegnung das Kennen lernen der kulturellen Wurzeln. Die traditionelle "Minderheit" und "Mehrheit" tauschen Ihre Rollen und können dadurch ein neues Bild vom jeweils anderen gewinnen.