Interkulturelle Lernfelder

Internationale Schulpartnerschaften haben - damals wie heute - ein weitreichendes Lernpotenzial für SchülerInnen und LehrerInnen.

Der Bogen spannt sich von den augenfälligen Schlüsselkompetenzen im erst-, zweit- und fremdsprachlichen Bereich bis hin zu Kompetenzen im Umgang mit Informationstechnologien. Darüber hinaus bieten internationale Schulprojekte reichliche Möglichkeiten zur Entwicklung von sozialer Kompetenz und Bürgerkompetenz, von Eigeninitiative und Sicherheit bei interkulturellen Herausforderungen. Dies gilt nicht nur für SchülerInnen. Für LehrerInnen kann die internationale pädagogische Kooperation ein wichtiger Schritt im Rahmen der professionellen Weiterentwicklung sein - etwa in den Bereichen Projektmanagement, interdisziplinäre Zusammenarbeit und interkulturelle Kooperationsfähigkeit.

Auch die Schule als Organisation kann viele Anregungen zur Entwicklung der Schulkultur vorfinden: Internationale Schulpartnerschaftsprojekte sind häufig Ausgangspunkt für fächerübergreifende Teamarbeit, das Einbeziehen von unterschiedlichen AkteurInnen aus Schule und Schulumfeld wie beispielsweise Eltern, kommunale Einrichtungen, Vereine, Initiativen und Unternehmen. 1

 
Eine internationale Schulpartnerschaft kann:
  • das Verständnis globaler Zusammenhänge fördern
  • durch persönlichen Kontakt zum Abbau von Vorurteilen beitragen
  • die sprachliche und interkulturelle Kompetenz der Lernenden erweitern
  • zu fächerübergreifenden Unterricht anregen und zu einer neuen Lernkultur ermutigen
  • zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen verhelfen

 

1 Vgl.: Teutsch, Rüdiger: Internationale Schulpartnerschaften als friedenspädagogische Chance. In: Gruber, Bettina/Wintersteiner, Werner/Duller, Gerlinde: Friedenserziehung als Gewaltprävention. Regionale und internationale Erfahrungen. Klagenfurt 2009.