Globales Lernen durch internationale Schulpartnerschaften

Schulpartnerschaften bilden einen hervorragenden Rahmen, in dem Globales Lernen aktiv mit SchülerInnen umgesetzt und erfahren werden kann. Die grenzüberschreitende Beschäftigung mit zentralen globalen Themenstellungen sowie erlebte persönliche Begegnungen ermöglichen und fördern zugleich Globales Lernen im Schulunterricht und darüber hinaus.

Im Rahmen einer internationalen Schulpartnerschaft können die Partnerschulen gemeinsam an globalen Themenstellungen arbeiten und ihre Meinungen und Erfahrungen austauschen. Im Mittelpunkt der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit kann zum Beispiel die gemeinsame Arbeit an ausgewählten Projektthemen wie z.B. Umweltschutz, Menschenrechte, Fairer Handel oder Global Citizenship stehen. Häufig wird die Zusammenarbeit durch persönliche Begegnungen ergänzt (SchülerInnen- und Klassenaustausch), die interkulturelles Lernen ermöglichen.

Die gemeinsame Vorbereitung, Umsetzung und Nachbereitung der Projektthemen und Projektaktivitäten sowie der grenzüberschreitende und persönliche Austausch ermöglichen zugleich einen Dialog und einen Perspektivenwechsel von SchülerInnen und LehrerInnen. Die SchülerInnen blicken über den eigenen "Tellerrand" und erweitern ihre Perspektive, ihr Wissen und ihre Kompetenzen.

Junge Leute stehen einem „globalen Unterricht“ meist mit Offenheit und Neugierde gegenüber: Wie spannend kann es sein, Jugendliche aus anderen Ländern kennen zu lernen, sich auszutauschen und gemeinsam zu lernen! Die internationale Zusammenarbeit von SchülerInnen und LehrerInnen kann sich dabei ganz unterschiedlich gestalten, vom E-Mail-Projekt, über Brieffreundschaften, gemeinsame Unterrichtsprojekte bis hin zum internationalen Schüleraustausch.