Gemeinsamer Planungsprozess

Grundlage für einen gemeinsamen Arbeitsplan sind die Vorüberlegungen an den beteiligten Schulen.

Wichtige Themen und Fragestellungen, die in der Planungsphase behandelt werden sollten:

  • Wie wird die Kommunikation gestaltet?
  • Wie oft und in welchem zeitlichen Abstand werden E-Mails geschrieben?
  • Kommunikationsplan vor allem nach Unterbrechungen wie Ferien oder in Prüfungszeiten.
  • Welche Medien werden eingesetzt? Gibt es z.B. eine gemeinsame Website, die von beiden Seiten gestaltet wird?
  • Wer sind die leitenden Personen innerhalb der Schulpartnerschaft auf beiden Seiten?
  • Welche gemeinsamen Projekte werden anvisiert?
  • Wie schaut der zeitliche Rahmen aus?
  • Sind persönliche Begegnungen geplant?
  • Welche finanziellen Unterstützungen stehen zur Verfügung?
  • Wie wollen wir Reflexion und Evaluation gestalten?
  • Aufteilung der Zuständigkeiten und der Arbeit zwischen den Partnerschulen
  • Welche Mechanismen gibt es, um Konflikte zu lösen?

Infos und methodische Vorschläge finden Sie dazu in den Kapitel Unterrichtsmethoden, Projektentwicklung, und Projektphasen.

In manchen Fällen wird es sinnvoll sein, wenn eine Person die Rolle des Koordinators/der Koordinatorin übernimmt. Diese Person achtet z.B. auf die Einhaltung des Arbeitsplanes und den Kommunikationsfluss. Was genau die Aufgaben dieser koordinierenden Person sind, ist zwischen den ProjektpartnerInnen zu vereinbaren.

Partnerschaftsvereinbarungen und Arbeitspläne zwischen Schulen können grundsätzlich im beiderseitigen Einverständnis jederzeit verändert, angepasst und aktualisiert werden.
Zu beachten ist jedoch, dass ein vertragliches Vorgehen in Schriftform häufig nicht der Mentalität und Kultur aller Länder entspricht.