Was ist eine internationale Schulpartnerschaft?

Internationale Schulpartnerschaft beschreibt ein breites Spektrum an Kontakten, die zwischen Schulen, DirektorInnen, LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern aus verschiedenen Ländern bestehen und stellt ein Lernfeld für Fremdsprachen, Verständnis für andere Lebensformen und persönliche Flexibilität dar.

Schulpartnerschaften fördern durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit fachliche, persönliche, soziale und methodische Kompetenzen von SchülerInnen und LehrerInnen und sie können zur Weiterentwicklung der Organisation Schule beitragen.

Grundsätzlich ist jede Partnerschaft einzigartig
Wie sich eine internationale Schulpartnerschaft in der Praxis gestaltet, hängt stark von den Vorstellungen, Wünschen und Bedürfnissen der beteiligten Schulen ab. Jede Schule zeichnet sich durch ihre eigene Organisationsform, thematische Schwerpunkte oder Beziehungsstrukturen aus. Einen wichtigen Einflussfaktor stellt der jeweilige lokale bzw. nationale und soziale Kontext dar. In der Praxis bestimmen unterschiedliche Faktoren die Art des Kontakts und der Kommunikation und prägen somit das Wesen der Partnerschaft.

KISS: Keep It Short and Simple!
Um eine längerfristige Partnerschaft zu gewährleisten und die daran teilnehmenden Personen nicht zu überfordern ist es ratsam, klein zu beginnen. Nachhaltigkeit kommt hier vor dem punktuellen Event, also KISS: Keep It Short and Simple!

Auch das Alter der SchülerInnen beeinflusst die Form einer Partnerschaft.
Der Austausch zwischen Volksschulen wird eher von spielerischen und gestalterischen Elementen geprägt sein, während in den höheren Stufen das Ziel nicht nur im gegenseitigen Kennenlernen, sondern auch in der kognitiven Erarbeitung eines gemeinsamen Themas, der gemeinsamen Projektarbeit oder einem SchülerInnenaustausch liegen kann.