Erstellung eines Arbeitsplans

Gemeinsame Projektvorhaben benötigen einen gemeinsamen Arbeitsplan. Ein schriftlicher Arbeitsplan ist hilfreich um Klarheit und Orientierung für alle beteiligten Projektpartner zu ermöglichen.

Der Arbeitsplan fasst die Ergebnisse des gemeinsamen Planungsprozesses zusammen und gibt einen Überblick über die Ziele, die geplanten Aktivitäten und die angestrebten Ergebnisse. Er enthält einen gemeinsam vereinbarten Zeitplan, hält Zuständigkeiten und Verantwortungsbereiche fest und dient als zentrales Werkzeug für das Management des Projektes, er ist wichtig für die Reflexion und Evaluation, und er kann und soll bei Bedarf angepasst werden.

Ein gemeinsames Projekt wird nur dann erfolgreich sein, wenn es den Bedürfnissen und Umsetzungsmöglichkeiten der ProjektpartnerInnen entspricht, wenn Inhalte, Ziele, Aktivitäten interessant und von Bedeutung sind.

Interkulturelle Kompetenz spielt bei der Entwicklung des Projektes eine wichtige Rolle: es besteht die Gefahr, die eigenen "Selbstverständlichkeiten" auf die Projektpartner und deren Arbeits- und Lebenszusammenhänge zu übertragen. Die Verschriftlichung in Form eines gemeinsamen Arbeitsplanes bietet zumindest eine Chance, Missverständnisse im Vorfeld abzuklären und Konflikten oder Enttäuschungen vorzubeugen. Eine Garantie für reibungslose Zusammenarbeit kann auch ein Arbeitsplan nicht bieten.
Im Unterschied zur Partnerschaftsvereinbarung, die sich eher auf die allgemeinen Absichten und Ziele einer Schulpartnerschaft bezieht, enthält ein Arbeitsplan den Fahrplan für ein ganz konkretes gemeinsames Projektvorhaben im Rahmen der Schulpartnerschaft.

Weiterführende Informationen auch in folgenden Kapiteln:
Projektentwicklung
, Projektphasen/ablauf
Thesen für das Gelingen von Schulpartnerschaften

Dos and don´t
s
Interkulturelle Kommunikation und Konfliktlösung

Partnerschaftsvereinbarung

Unterrichtsmethoden